Sands: endgültiger Verkauf von Casinos geplant

Bereits seit Jahren möchte sich Sands auf Asien konzentrieren und hat aus diesem Grund schon lange angekündigt, sich aus Las Vegas zurückzuziehen. Zum Teil wurden diese Pläne bereits umgesetzt. Nach dem Tod des Konzerninhabers schreitet dieses Vorhaben schnell voran: Sands verkauft nun einige Casinos aus Las Vegas.

Zwei Casinos sollen verkauft werden

Inhaltsverzeichnis:

Zwei Casinos sollen verkauft werdenSands möchte sich auf Asien und Macau konzentrierenKönnte Sands in den Online Markt einsteigen?

Sands möchte nun zwei Casino-Resorts in Las Vegas verkaufen. Der Verkauf geht nicht einzeln vonstatten, sondern nur zusammen. Betroffen ist das Venetian und das Sands Expo and Convention Center. In das zu verkaufende Paket werden noch diverse Immobilien gepackt. So ergibt sich eine Gesamtsumme von 6,25 Milliarden US-Dollar. Solch eine hohe Summe muss sich ein Konzern leisten können. Bislang gibt es zwei Bewerber:

Apollo Global Management VICI Properties

Beide möchten zusammen die beiden Casino-Resorts weiterführen. Inwiefern diese beiden Unternehmen die Resorts in den Alltag zurückbringen, hängt natürlich auch vom weiteren Ablauf der Corona-Pandemie ab. Inzwischen gibt es Meldungen, dass Las Vegas im wahrsten Sinne des Wortes um das Überleben kämpft. Das liegt unter anderem daran, dass die Auslastung in den Casino und Hotels immer noch gesetzlich geregelt wird und derzeit bei 35 Prozent liegt. Die häufigen Lockdowns und die Gästebeschränkungen führten dazu, dass mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen werden mussten. Angesichts dessen, dass Las Vegas nur vom Tourismus lebt, entwickelt sich die Situation mehr als bedrohlich.

Abgesehen von der Idee, sein Geschäft auf Asien zu konzentrieren, profitiert Sands vom Verkauf aus einem weiteren Grund: Laut Finanztrends.de hat der Konzern Schulden von knapp 14 Milliarden Dollar. Mit dem Verkauf der Casinos in Las Vegas wäre ein Großteil der Schulden beglichen. Hinzu kommt, dass Sands bereits seit Jahren nur noch 13 Prozent seiner Gesamtumsätze in Las Vegas generiert. Wer diese Fakten beachtet, stellt schnell fest, dass der Verkauf eine gute Idee ist.

Sands möchte sich auf Asien und Macau konzentrieren

Die angeschlagene Situation in Las Vegas ist definitiv nicht der alleinige Grund, weshalb sich Sands aus dieser Stadt zurückzieht. Als der Gründer von Sands noch lebte, plante er bereits, die Geschäfte nach Asien zu verlegen. So bewarb sich dieser Konzern auch für die japanischen Casinos. Die Bewerbung wurde jedoch aus diversen Gründen zurückgezogen. Ein Grund liegt zum Beispiel in der relativ kurzen Laufzeit der Lizenz.

Der angesetzte Verkaufspreis ist durchaus behilflich, um einen neuen und sicheren Fuß in Singapur und Macau zu fassen. Insbesondere Macau ist seit Jahren dabei, den Beliebtheitsgrad von Las Vegas zu überholen. Zwar ist die Besucherzahl in Macau nicht unbedingt höher als in Las Vegas, die Einsätze unterscheiden sich jedoch erheblich. So wurden in Macau im Jahr 2016 28 Milliarden US-Dollar gesetzt, in Las Vegas waren es nur 6,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, dass schon lange nicht nur Las Vegas als Glücksspielmetropole angesehen wird.

Macau besitzt gegenüber Las Vegas einen entscheidenden Vorteil: Es sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten vorhanden, die Touristen aus aller Welt anlocken. Solche gibt es in Nevada kaum. Auch aus diesem Grund kann damit gerechnet werden, dass in Zukunft der Tourismus in Macau schneller zunimmt als in Las Vegas. So betrachtet, scheint die Idee, seine Geschäfte nach Asien zu verlegen, zukunftsweisend zu sein.

Bis jetzt besitzt Sands bereits drei Casinos auf Macau: Sands Macao, The Venetian Macao und Sands Cotai Central. Ferner gehört das Marina Bay Sands in Singapur zum Sands Konzern.

Könnte Sands in den Online Markt einsteigen?

Die durch die Corona-Pandemie hervorgerufene finanzielle Krise mag ein weiterer Ausschlag sein, weshalb Sands nun den endgültigen Rückzug aus Las Vegas angekündigt hat. Niemand kann erraten, wann sich die Stadt erholt und wann eine normale Auslastung erlaubt ist. Andererseits kann auch niemand eine Einschätzung abgeben, wie sich die Situation auf Macau entwickelt. Ob Sands jedoch plant, in den Online Glücksspielmarkt einzusteigen, wurde noch nicht verraten.

Die weiter bestehende Corona-Pandemie könnte dazu führen, dass sich die Situation in den Casinos vor Ort nicht schnell genug bereinigt. Online Casinos sind nach wie vor sehr beliebt und die einzigen, die einen Aufschwung erleben. Ob dies weiterhin so sein wird, wenn die von den einzelnen Ländern auferlegten Einsatzlimits gültig werden, ist noch fraglich. Derzeit jedoch profitieren die Spieler bei den Online Casinos von hohen Boni und Cashback-Aktionen. Mit diesen Promotions macht das Spielen am Roulette- oder Blackjack Tisch noch mehr Spaß.

Wichtig ist nur, dass sich die Spieler stets für ein Online Casino mit Lizenz entscheiden. Aufgrund der damit verbundenen Vorschriften werden die wichtigsten Sicherheitsvorschriften eingehalten. Zu diesen zählen unter anderem, dass keine Minderjährigen ein Konto eröffnen dürfen und dass jederzeit das eigene Konto gesperrt werden darf.

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