China geht strenger gegen Online Casinos vor

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In China ist es nach wie vor verboten, am Online Glücksspiel teilzunehmen. Nach wie vor ist es nur erlaubt, die staatlichen Lotterien zu nutzen. Trotzdem erfreut sich auch in China das Online Glücksspiel größter Beliebtheit, wogegen die Regierung nun noch strenger vorgehen möchte. Um möglichst erfolgreich zu sein, hat sich das Ministerium für öffentliche Sicherheit ein paar interessante Ideen einfallen lassen.

Straffreiheit für einsichtige Spieler

Inhaltsverzeichnis:

Straffreiheit für einsichtige SpielerGlücksspielreisen in andere Länder sind ebenfalls verbotenDeutschland reguliert statt zu bestrafenVorteile des Online Casinos gegenüber ortsansässigen Casinos

Eine der kreativen Ideen ist eine Amnestie für diejenigen, die sich selbst stellen und helfen, die Online Glücksspielanbieter zu finden. Um von der angekündigten Straffreiheit zu profitieren, müssen sich die Spieler bis zum 30. April 2021 melden. Von der Amnesie profitieren jedoch nicht nur Spieler, sondern auch die Veranstalter von Glücksspielanbietern. Die Ideen fußen auf dem chinesischen Strafgesetz, das im Paragraphen 303 eine Strafe erlaubt, falls ein illegales Glücksspiel betrieben oder daran teilgenommen wird.

Wer diese Strafe umgehen möchte, die laut neuester Ankündigung sehr hoch ausfallen soll, darf sich telefonisch, persönlich oder per Email melden. Wichtig ist zudem, dass Hinweise geliefert werden, anhand derer die Online Glücksspiele weiter eingedämmt werden können. Angesichts dessen, dass Anbieter aus anderen Ländern ihre Dienste über das Internet anbieten, fällt die Suche nach den Verantwortlichen nicht leicht. Für die wichtigen Informationen wird nicht nur Straffreiheit, sondern auch Schutz vor negativen Konsequenzen durch die Glücksspielanbieter garantiert.

Verbotene Glücksspielanbieter zu finden, ist auch wegen Google und anderen Providern nicht einfach. Schließlich müssen diese Unternehmen dafür Sorge tragen, dass die Glücksspielanbieter zwar in anderen Ländern auftreten, aber nicht in China. Bereits 2018 musste Apple mehrere Tausend Apps löschen, die in China abrufbar waren und eindeutig mit dem Glücksspiel in Verbindung standen. Das zeigt andererseits, wie lange das Land bereits gegen das Online Glücksspiel kämpft.

Glücksspielreisen in andere Länder sind ebenfalls verboten

Zwar stehen im Moment die Online Glücksspiele im Fokus der Ermittlungen. Es wird jedoch seit Jahren versucht, die ebenfalls nicht legalen Glücksspielreisen in andere Länder zu unterbinden. Wer regelmäßig unsere Coronanews verfolgt, wird das Problem bei Crown in Australien mitverfolgt haben: Junket-Operators haben Casino-Reisen organisiert, deren Ziel die Crown Casinos waren. Teilweise handelte es sich bei den Kunden um Mitglieder krimineller Vereinigungen, die die Casinos für Geldwäsche nutzten.

Um die Glücksspielreisen zu bekämpfen, gibt es seit zwei Monaten in drei Provinzen ein Pilotprojekt. Aufgrund dieses Programms wurden 35.000 Personen ermittelt und teilweise sogar bestraft. Der Grund liegt darin, die Reisen und die Geldtransaktionen zu unterbinden. Ähnlich soll es mit den Online Spieler ablaufen. Auch hier fällt die Strafe höher aus, wenn ein Spieler eine höhere Summe einzahlt. Zudem sollen diese Personen an einem Aufklärungsprogramm teilnehmen.

Deutschland reguliert statt zu bestrafen

Es gibt viele Länder, die mit den Online Glücksspielen nicht einverstanden sind. Diese Länder verbieten die Glücksspiele aber nicht und sie bestrafen auch die Spieler nicht. Deutschland und zum Beispiel Großbritannien setzen strenge Regeln an, um die Glücksspiele einzudämmen. So gibt es in Deutschland ab dem 1. Juli 2021 ein Einsatzlimit von 1.000 Euro pro Monat und pro Spieler. Großbritannien könnte die Grenze noch niedriger ansetzen.

Weitere Regeln und Vorschriften sollen die Spielersicherheit erhöhen. In Zukunft muss eine Spielrunde eine bestimmte Dauer aufweisen und der Spieler muss jede neue Runde explizit bestätigen. Die Teilnahme an mehreren Spielen gleichzeitig ist nicht mehr möglich. Dank dieser strengen Regeln werden die Glücksspiele natürlich ebenfalls eingedämmt, aber keinesfalls verboten. Ein gänzliches Verbot würde auch nicht dem Spielerschutz entsprechen. Würden die Online Glücksspiele in Deutschland verboten werden, so würden die Spieler zu illegalen Anbietern greifen, so wie es derzeit in China der Fall ist.

Zudem müssen sich die Spieler nicht nur an die neuen Regeln des deutschen Glücksspielstaatsvertrages halten. Jeder Spieler hat bei Online Casinos die Möglichkeit, eigene Einsatzlimits und Zeitlimits festzusetzen. Hiermit kann jeder eine individuelle Sicherheitsstufe festsetzen. Dank dieser Vorschriften ist ein Spielen weiterhin möglich und die Spieler genießen Boni und Freispiele.

Vorteile des Online Casinos gegenüber ortsansässigen Casinos

Online Casinos besitzen gegenüber ortsansässigen Casinos weitere Vorteile, zum Beispiel Demospiele. Wer sich noch nicht traut, mit Echtgeld zu spielen, kann bei vielen Online Casinos Demoversionen verwenden. Mit diesen lernt er die Spielregeln oder spielt nur zum Spaß. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Online Casinos immer geöffnet hat. Die Lockdowns haben gezeigt, wie schnell die Casinos und Spielhallen vor Ort geschlossen sind. Um trotzdem weiterzuspielen, muss ein Online Casino verwendet werden. Gleiches gilt für Sportwetten. Bei der Wahl des Online Casinos muss nur beachtet werden, dass eine Lizenz vorhanden ist und die Geschäftsbedingungen transparent dargestellt werden.

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