Rheinland-Pfalz: Zahlreiche Casinos und Spielhallen durch neues Gesetz bedroht

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Obwohl nächstes Jahr der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft treten soll und für ganz Deutschland gilt, möchte Rheinland-Pfalz ein neues Glücksspielgesetz verabschieden. Aus mehreren Gründen soll dieses in Kraft treten, bevor der neue Vertrag gilt.

Neues Glücksspielgesetz soll vor März 2021 kommen

Inhaltsverzeichnis:

Neues Glücksspielgesetz soll vor März 2021 kommenAbstandsregel gefährdet Casinos und SpielhallenSpielhallen und Casinos leiden seit MonatenOnline Casinos sind die Gewinner des Lockdowns

Offiziellen Meldungen zufolge soll ein neues Glücksspielgesetz für Rheinland-Pfalz ausgearbeitet werden. Ein Grund dafür soll im neuen Glücksspielstaatsvertrag liegen. Sollte dieser in Kraft treten, benötigt auch Rheinland-Pfalz ein eigenes Glücksspielgesetz.

Doch warum soll das neue Gesetz möglichst schnell ausgearbeitet werden? Ein Grund liegt in den Landtagswahlen, die nächstes Jahr im März stattfinden. Würde bei diesen Wahlen eine neue Regierung gewählt, hätte diese kaum Chancen, ein neues Gesetz zu verabschieden. Detaillierte Gründe hierfür wurden nicht genannt.

Allerdings könnte es mit dem neuen Gesetz einige Schwierigkeiten geben, da sich viele dagegen wehren. So reagierte bereits Thomas Breitkopf, der Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer. Er sieht in dem neuen Gesetzesentwurf die Gefahr, dass ungefähr 50 Prozent aller Betriebe schließen müssen. Warum dem so ist, möchten wir nun erläutern.

Abstandsregel gefährdet Casinos und Spielhallen

In einem anderen Gesetzesentwurf gab es eine humane Abstandsregel zwischen den Glücksspielbetreibern und anderen Einrichtungen. Eine Abstandsregel ist generell eine gute Angelegenheit, da hierdurch Kinder und Jugendliche geschützt werden. So muss zum Beispiel ein Casino ein paar Hundert Meter von Schulen, Sportvereinen und anderen Örtlichkeiten entfernt sein, in denen sich Kinder häufig aufhalten. Das trifft zum Beispiel auf Jugendvereine, aber auch auf Nachhilfeinstitute zu.

Nun hätte nach dem ersten Entwurf der Abstand von 500 auf 250 Meter reduziert werden sollen. Unter bestimmten Voraussetzungen wäre es möglich gewesen, einen Abstand von 100 Metern zu haben. All dies wurde nun mit dem neuen Entwurf über den Haufen geworfen und die ursprüngliche Regelung soll wieder gelten.

Hiervon gibt es zwar ein paar Ausnahmen, mit denen die Experten aber immer noch nicht einverstanden sind: In reinen Gewerbebetrieben dürfen die Abstände reduziert werden. Hier dürften sogar mehrere unterschiedliche Casinos und Spielhallen in einem Gebäude untergebracht werden. Ob dies zweckdienlich ist, steht auf einem anderen Papier. Die Spieler könnten sich darüber freuen, da ihnen ein umfangreicheres Sortiment an einem Ort zur Verfügung steht. Und wenn die Betriebe um die Spieler kämpfen, könnten die Angebote besser ausfallen. Werbung ist nicht immer eine negative Angelegenheit.

Seltsam ist die Regel mit einem verringerten Abstand in Gewerbegebieten allerdings schon. Laut Baurecht sollten gar keine Casinos in einem Gewerbegebiet untergebracht werden.

Spielhallen und Casinos leiden seit Monaten

All dies führt dazu, dass die Experten die Schließung zahlreicher Spielstätten befürchten. Hinzu kommt, dass die meisten Betriebe bereits im ersten Lockdown mit erheblichen Umsatzeinbußen zurecht kommen mussten. Nun sind alle Casinos und Spielhallen erneut geschlossen. Wer hoffte, dass im Dezember alles wieder offen hat, wurde leider enttäuscht. Nun gab es die neueste Meldung, dass der aktuelle Lockdown bis in den Januar aufrecht erhalten bleibt.

Zwar würden laut Bundesverband Automatenunternehmer einige Betriebe staatliche Hilfe erhalten. Wie lange diese jedoch reichen, weiß niemand. Hinzu kommt, dass trotz Corona-Hilfe eventuell Mitarbeiter entlassen werden müssen. Schließlich reicht die Unterstützung nur, um die Betriebe vor einer Insolvenz zu bewahren. Hierbei müssen womöglich einige Einschränkungen hingenommen werden.

Online Casinos sind die Gewinner des Lockdowns

Abgesehen von den akuten Einbußen leiden die Casinos und Spielhallen vor Ort noch in anderer Hinsicht. Wer jetzt zu einem Online Casino geht, um keine Spielpause einlegen zu müssen, der bleibt womöglich immer dort. Das liegt daran, dass die Online Casinos viele Vorteile gegenüber den Casinos vor Ort besitzen:

Online Casinos gewähren nicht nur einen hohen Willkommensbonus. Sie gewähren in regelmäßigen Abständen Freispiele. Oft sind an die Freispiele keine Einzahlungen gebunden. Zumindest Stammkunden freuen sich im Rahmen laufender Promotions immer wieder über Freispiele, die kostenlos gutgeschrieben werden. Zudem bieten viele Online Casinos Cashback an: Hierbei wird ein bestimmter Prozentsatz der Verluste wieder an den Kunden zurückgezahlt.

Bezüglich der Sicherheit muss sich beim Online Casinos niemand wirklich Sorgen machen. Alle Casinos sind lizenziert und halten alle wichtigen Sicherheitsvorschriften ein. So arbeiten Tischspiele wie Roulette auf einer Zufallsbasis. Das führt dazu, dass weder Bank noch Spieler das Ergebnis beeinflussen kann.

Und wer sich zuerst mit einem neuen Slot vertraut machen möchte, kann diesen kostenlos testen. Diese Möglichkeit besteht in einem Casino oder einer Spielhalle vor Ort nicht. Gleiches trifft auf ein Einsatzlimit zu. Auch dieses kann in einem Casino vor Ort nicht vereinbart werden. Unter diesem Gesichtspunkt könnte es für ortsansässige Spielhallen generell gefährlich werden.

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